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6_2020

Fachplanung Hitzeminderung der Stadt Zürich

Fachplanung Hitzeminderung der Stadt Zürich

Hitzetage und Tropennächte nehmen zu. Damit das Leben in Zürich erträglich bleibt, hat die Stadt das neue Planungsinstrument «Fachplanung Hitzeminderung» ausgearbeitet. Damit steht der Stadt neu ein Werkzeug zur Verfügung, um den Faktor Hitze in der Stadtplanung besser zu berücksichtigen.

Spätestens der Hitzesommer 2018 hat die Folgen des Klimawandels in den Städten eindrücklich ins Bewusstsein gerückt. Das Ereignis bestätigte die prognostizierte Zunahme der Zahl von Hitzetagen und Tropennächten. Menschen in Städten leiden besonders, da sich dicht bebaute Gebiete als sogenannte «Wärmeinseln» überdurchschnittlich stark erhitzen. Städte versuchen daher zunehmend, eigene Lösungen für das Problem der Überhitzung zu finden, um eine gute Lebensqualität zu erhalten und die Gesundheit der städtischen Bevölkerung aktiv zu schützen.

Die Fachplanung Hitzeminderung setzt hier an, identifiziert die wichtigsten Handlungsfelder der Hitzeminderung und entwickelt konkrete Handlungsansätze für die Stadt. Akteure können auf dieser Grundlage ab sofort auf eine breit gefächerte Toolbox zurückgreifen, um in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich sowohl vorsorglich als auch unmittelbar zur Hitzeminderung beizutragen. Das neue Planungsinstrument stützt sich auf folgende drei Ziele:

  • die Überwärmung im gesamten Stadtgebiet vermeiden
  • vulnerable Stadtgebiete gezielt entlasten und
  • das bestehende Kaltluftsystem der Stadt Zürich erhalten.

Aufbauend auf den Klimakarten des Kantons Zürich (2018) sowie den ergänzend durchgeführten Wirkungsanalysen werden im Hinblick auf Hauptziele die Handlungsfelder und -ansätze abgeleitet und in drei Teilplänen dargestellt.

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