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10_2019

Wun­der­brü­cke im Tech­nora­ma-Park

Wun­der­brü­cke im Tech­nora­ma-Park

Selten sind Ingenieurbaukunst, Landschaftsarchitektur und Ausstellungsszenografie so sehr miteinander verwoben wie beim neu entstehenden Technorama-Park in Winterthur. Als Ikone des Gesamtkunstwerks geht nun die Wunderbrücke in Bau.

Eine begehbare Brücke mit Gefälle, deren Tragkonstruk­tion erlebbar ist und die als Plattform für spektakuläre Experimente zum interaktiven Exponat wird. Darauf dürfen sich die Besucher des Technoramas freuen. Mehr noch: Der umgebende Park wird die Wunderbrücke in einen geheimnisvollen Naturraum einbetten und mit zahlreichen weiteren Exponaten verbinden, die derzeit in enger ­Abstimmung zwischen den verschie­denen Disziplinen entstehen.

Das «Entwickeln einer gemeinsamen Sprache» bezeichnet auch Landschaftsarchitekt Matthias Krebs, vom Büro Krebs und Herde, welches die Planungen leitet, als zentrale Projektaufgabe. Nur durch das Zusammenführen verschiedener Disziplinen sei ein so besonderes Werk möglich. Der als «Science Jungle» gestaltete Park soll dabei eine Gegenwelt zur ­«Black­box» des Technorama-Ge­bäudes schaffen und eine Spannung zur Wunderbrücke erzeugen, die sich erst über das Begehen und Erklimmen erschliesst.

Bis zur Eröffnung im Frühjahr 2021 sind noch viele Heraus­forderungen zu meistern – eine davon ist das Budget. Das Technorama hat bisher 14.8 Mio. Franken gesammelt. Derzeit fehlen noch 1.3 Mio. Franken. Deshalb ruft das Technorama zu Spenden auf. Einen Laufmeter Brücke gibt es für 1000 Franken, eine Erle für 500 Franken oder einen Quadratmeter Parkfläche für 100 Franken – alles auf www.tech­noramapark.ch/mit-anpacken.

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